Kromfohrländer vom Etzelberg


Jamaika in Zeeland/Niederlande (August 2017)  

 

Die Niederlande sind ein prima Reiseziel für Menschen mit Hund. Zum Einen sind die Holländer völlig entspannt, was Hunde anbelangt. Im Restaurant oder in Geschäften ist das gar kein Problem. Zum Zweiten ist Sonne, Strand und Meer für Hunde ein Paradies. Zwar steht am Zugang zum Strand in Niew Haamstedte schon ein Schild, dass Hunde an der Leine zu führen sind. Machen auch alle, doch viele (und auch wir) leinen die Hunde ab, sobald das Wasser erreicht ist und der Strandabschnitt etwas menschenleerer geworden ist. Man geht halt etwas nach rechts oder links und schon ist der Strand freigegeben für Frisbee und Ball.

Jamaika hat ihren ersten Urlaub am Meer sehr genossen. Zwar ist schwimmen im Salzwasser nichts für sie, aber das Spielen und Rennen ist hier einfach herrlich zu machen. Oder mal die Möwen aufschrecken:)

                                

 

 

 

Jamaika am Gardasee (Juni 2017)

 

 

Mit 9 Monaten sei ich erwachsen genug, um in den Urlaub zu fahren und mal etwas anderes zu erleben, meinten meine Menschen. Gut, ich bin dabei. Autofahren macht mir überhaupt nichts aus, ich schlafe einfach so viel wie möglich. Platz habe ich ja, die ganze Rücksitzbank. Angeschnallt, versteht sich!

Meine Menschen hatten sich ein feines Hotel in Desanzona ausgesucht. Fahrstuhlfahren - null Problemo- das hatten wir schon lange vorher geübt. Frauchen hatte mir eine superleichte Frisbee mitgenommen, mit der konnte man sogar im Hotelzimmer spielen. Danke Frauchen! Die Italiener sind sehr nett zu Hunden. Überall wollte man mich streicheln, geht klar! Im Restaurant hat man mir gleich eine Wasserschüssel gebracht und in den tollen Spezialitätenladen, in dem Herrchen Parmaschinken und Nudeln kaufte, durfte ich selbstverständlich mit hinein. Hier roch es vielleicht gut!

Trotz der 34 Grad haben meine Menschen sich viel angesehen und ich bin brav an der Leine mitgetrottet. Gehört sich so als Familienkromi. Die Zweibeiner war ganz schön stolz auf mich. Weil ich während des Frühstücks im Hotelzimmer warten musste, das war vielleicht doof!!!, hat Herrchen mir ein Stück Hartkäse vom Büffet mitgebracht. Das war wiederum wirklich nett.

Den Gardasee kann ich weiterempfehlen: Sado´, Vicenza, Sirmione mit den Grotten des Catull, Soave (hier hat Herrchen einen tollen Wein entdeckt) und vieles mehr. Auch Parma fanden wir alle sehr schön.

 

Mein nächster Urlaub wird in Holland sein, noch diesen Sommer. Kenne ich alles noch nicht, ich werde berichten:)

Eure Jamaika

 

 

 

 

Den Beach haben sie nach mir benannt              Tolle Italiener gab es zu Hauf...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Biscottini in Britain (2007/2008)

 

In meinem zweiten und dritten Lebensjahr reiste ich mit meinem Menschenrudel auf die "Insel".

Nachdem mein Tollwut-Titer bestimmt worden und ich gegen Zecken geträufelt war, gings los.

Bis Calais war noch alles in Ordnung, denn das Autofahren war ich bereits gewohnt.

Aber dann sollte ich allein im Bauch von diesem riesigen Fährschiff bleiben!

Frauchen hat mir freundlicherweise Bach-Blüten-Tropfen in mein Mäulchen gegeben und mir zum Trost

einen Knochen dagelassen. Auch dass ich in meinem geliebten Hundekörbchen liegen durfte, hat mich sehr beruhigt. Das Schiff hatte die englische Küste erreicht, wir waren in Dover angekommen.

 

 

Viele schöne Orte haben wir dann zusammen besucht. Von Kent aus ging es per Zug nach London.

 

So eine Großstadt ist ja nicht mein Fall. Aber meine Menschen waren ganz begeistert, mir persönlich

gab es dort zuviele Menschenfüsse und das Fahren mit dem großen roten Bus fand ich auch nicht so toll.

Cornwall mit seinen langen Küstenwegen und den bunten Blumen (Frauchen hat sich in die Sukkulenten

verliebt!) hat mir gut gefallen. Hier konnte ich endlich ohne Leine laufen, das mögen wir Kromis nun mal

am liebsten.

Auch meine Menschen waren bestens gelaunt, ihre Regenjacken konnten im Rucksack bleiben und

es gab so viel schöne Natur zu bestaunen. Überhaupt: Über das Wetter konnten wir uns im Großen und

Ganzen nicht beschweren. Sooooo schlecht ist das englische Wetter gar nicht, es gab viel Sonne und

natürlich auch immer mal einen kurzen Schauer. In Deutschland war das Wetter in diesen Perioden

auch nicht viel besser!

 

Eine hundefreundliche Unterkunft in England zu finden, ist gar nicht so schwer. Wir haben in

verschiedenen Grafschaften bei netten Mensch in B & B- Unterkünften gewohnt und ich habe mich

überall sehr gut benommen. Alle fanden mich "lovely".

Allerdings haben die Engländer ihre eigene Auffassung, wo ein Hund hingehört und wo nicht.

Zum Beispiel wurde ich in keinem Restaurant geduldet, nur auf der Terrasse.

Auch im Kaufhaus (Abteilung Damenbekleidung) kam sofort eine Angestellte auf uns zu und bat,

mich doch nach draußen zu bringen! Frechheit. Aber:Andere Länder, andere Sitten.

In Trebah-Garten in Cornwall durfte ich an der Leine mit in den riesengroßen wunderschönen Garten,

in Sissighurst und Lost Garden of Halligen dagegen herrscht Hundeverbot.

Man sollte sich also schon im Vorfeld darüber erkundigen, ob der Vierbeiner mitkommen

kann oder leider im Auto oder zu Hause bleiben muss. Wir haben die Gärten mit Hundeverbot nicht

besucht.

Wer an weiteren Informationen rund um Grossbritannien interessiert ist, kann sich

gerne an Frauchen/Herrchen wenden...

 

Übrigens: Unseren ausführlichen Reisebericht mit Fotos haben wir an  die Zeitschrift "Partner Hund

" geschickt und dort wurde er

in der Ausgabe 12/2007 veröffentlicht.

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 Biscottini in Frankreich (Burgund, Aquitanien, Provence, Roussillion, Languedoc)

 Frankreich ist eines unserer hundefreundlichsten Nachbarländern, soviel steht fest. Meine

Menschen hatten nirgendwo Probleme Unterkünfte zu finden, in denen ich willkommen war. Egal ob

Hotel, Landgasthof oder Ferienhaus. Auch in vielen Restaurants durfte ich

unter dem Tisch dabei sein, oft brachten mir nette Angestellte einen Napf mit frischem Wasser.

Deshalb sind wir auch vier Sommer hintereinander in verschiedene Regionen Frankreichs gefahren.

An den Stränden gab es zwar meist "Hunde-Verbot" Schilder, aber Niemanden der das kontrollierte.

Im Gegenteil: Die Franzosen brachten zum Teil selbst ihre Hunde mit an den Strand. Wenn man sich

also ein Plätzchen abseits vom Rummel suchte, sich ruhig und friedlich verhielt,

waren Strandspaziergänge oder Spiele mit meiner geliebten Frisbee-Scheibe immer möglich.

Mir haben die Strandtage richtig gut getan.

Faulenzen, im Schatten der Strandmuschel dösen und hin und wieder ein wenig Bewegung auf dem

feinen Sand oder tiefe Löcher buddeln.

Doch so manches Mal habe ich mich doch gewundert: Während ich in der Stadt Orange mit in das toll

erhaltene Römer-Theater durfte, stellten die Franzosen sich in Nimes an der Kasse zum Amphitheater

ganz schön an und Frauchen musste mit mir draußen warten.

Als ob den alten Steinen etwas durch meine zarten Pfötchen passieren würde! Und pieseln kann ich

eh nur auf Gras...

Die Franzosen sind sehr hundelieb und viele Kinderhände haben mich im Vorübergehen gestreichelt.

Hier komme ich gerne wieder her.

Auskunft über unser hundefreundlichen Unterkünfte geben meine Menschen gerne weiter.

Auch unser Artikel "Leben wie Hund in Frankreich", der unseren Burgund-Urlaub beschreibt,

wurde in Partner-Hund abgedruckt (Ausgabe August 2011).

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 Biscottini in Italien

 

 

 

Für ein verlängertes Wochenende reiste ich im Wonnemonat Mai an den Comer See, der fast noch in

der Schweiz liegt, aber eben doch in Italien.

Meine Menschen hatten uns ein hübsches Zimmer in einem Hotel in Bellagio reserviert, in dem auch

ich willkommen war.

Auf der Liegewiese vor dem großen Pool durfte ich im Schatten dabei sein und Nachts schlief ich wie

immer in meinem Körbchen.

Die Ausflüge waren klasse, viele Villen und Gärten haben wir besucht und Hundefreundlich war man

dort auch. Ganz schön stressig dagegen

fand ich den Bootsausflug! Das Rattern des Motors und dieses Geschaukel! Da war Stresshecheln

angesagt.

Auch wenn Italien strenge Regeln für Hunde hat (Maulkorbpflicht in Bus/Bahn/Gondel), konnten ich

am Comer See ganz entspannt sein und meine Menschen auch.

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Biscottini in der Schweiz

 

 

Als sportlicher Hund bei sportlichen Menschen wird natürlich auch immer wieder einmal ein

Wanderurlaub gemacht.

Am liebsten wandern wir in der schönen Schweiz. Viele Gipfel sind wir schon erklommen und haben

die Aussicht genossen.

Sehr empfehlen können wir Klosters und das Vereina Berghaus. Dort durfte ich im Zimmer schlafen.

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Biscottini in Zeeland/Niederlande

 

 

Eine Woche Nordseeluft, endlose Sandstrände, Sonne und manchmal eine steife Brise (die Hundeohren

und Menschenhaare hochwehen läßt!).

Viel Spaß hatten meine Zweibeiner und ich an der holländischen Nordsee. Das Laufen an der Leine

neben Frauchens Fahrrad war ganz schön 

aufregend, aber wir haben es gut gemeistert. So konnte das Auto stehen bleiben und wir radelten

(ich natürlich zu Fuß) zum Strand und in

die schöne kleine Stadt Burgh Haamstede. Am Strand waren noch viele andere Hunde, genauso wie

im Ferienhauspark.

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Biscottini in Schottland

 

   

 

 

Mai 2013. Fast drei wunderbare Wanderwochen in den West-Highlands von Schottland.

Auch wenn Herrchen bei der Quartiersuche so manche Überraschung wegen mir erlebt hat ( Hunde

nicht erlaubt, da der Besitzer Katzen hat,

Hunde müssen im Auto übernachten (!!!), das einzige Hundezimmer ist schon belegt) hat sich der

Aufwand auf alle Fälle gelohnt. Wir haben dann doch noch hundefreundliche Unterkünfte gefunden,

sind mit der Fähre ab Dover erst nach England gefahren und haben dort zwischenübernachtet.

Ansonsten wäre die Strecke zu weit gewesen. 

Unsere erste Unterkunft in Argyll im Creggans Inn hat mir und meinen Menschen sehr gut gefallen.

Nach ein paar Tagen sind wir weiter zur Isle of Skye.

Hier gibt es viele schöne Wanderungen, die wir auch zusammen gemacht haben.

Die Landschaft ist einzigartig schön und überall Schafe, Schafe, Schafe.

Vielleicht bin ich abends deshalb so schnell eingeschlummert, weil ich an die vielen Schafe denken

musste (Frauchen meint, es kommt eher von der Anstrengung des Wanderns).

Die alten Burgen und Schlösser haben mich nicht so interessiert, aber ich bin trotzdem mitgekommen.

Die Schlossgärten fand ich schon besser. Hier konnte man wenigstens in Ruhe schnuppern.

Dann ging es weiter ins Glen Coe. Hier habe ich meinen ersten Dudelsack-Spieler gesehen.

Sah der lustig aus, in seinem rotblauen Rock. Und so viele Wasserfälle, Berge und weite Landschaft

gibt es hier. Einfach nur toll.

Unsere letzte Station in Schottland war die liebliche Landschaft um Callender. Das Bild rechts oben

zeigt mich auf dem Weg zur Bergspitze des Ben A´an.

Vorher bin ich fast im Moorschlamm versunken, so eine tückische Stelle aber auch.

Auf dem Rückweg habe ich mir dann eine andere Überquerung gesucht

und es hat besser geklappt.

Auf dem Rückweg haben wir wieder in Nordengland bei Nottingham übernachtet und sind mit

vielen Bayern- und Borussia-Fans (Endspiel) mit der

Fähre wieder zurück nach Calais. Ich habe brav im Auto gewartet und an meinem Kauknochen genagt.

Mir hat dieser Urlaub sehr gefallen. Ein ausführlicher Bericht mit vielen Bildern wird in der Zeitschrift

"Partner Hund"/Ausgabe November 2013 erscheinen.

Die Zeitschrift ist ab dem 2. Oktober 2013 im Handel erhältlich.

Eure Biscottini.